Termine nach Vereinbarung
Psychische Belastungen sind häufig und gut behandelbar. Niedergeschlagenheit, Ängste, Grübeln, Schlafprobleme oder das Gefühl, nach einem belastenden Ereignis nicht mehr zur Ruhe zu kommen, müssen Sie nicht allein bewältigen. Eine Psychotherapie hilft Ihnen, die Ursachen zu verstehen und neue Wege im Umgang damit zu finden.
Alle Therapeutinnen und Therapeuten unserer Praxis arbeiten verhaltenstherapeutisch. Die Verhaltenstherapie ist ein wissenschaftlich anerkanntes Verfahren und wird von privaten Krankenversicherungen, Beihilfe und Heilfürsorge übernommen.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Gedanken, Gefühle und Verhalten zusammenwirken und wie sich belastende Muster verändern lassen. Gemeinsam mit Ihnen legen wir Ziele fest und erarbeiten Schritte, die Sie zwischen den Sitzungen im Alltag ausprobieren können. Je nach Anliegen nutzen wir auch Methoden aus der Schematherapie, der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT), der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT) oder EMDR für Traumafolgen.
Erstgespräch und Probatorik. In den ersten Sitzungen klären wir Ihr Anliegen, stellen eine Diagnose und prüfen, ob eine Psychotherapie sinnvoll ist und ob wir gut zusammenpassen.
Kurzzeittherapie. Bis zu 24 Sitzungen, meist ausreichend für klar umrissene Anliegen.
Langzeittherapie. Wenn mehr Zeit nötig ist, kann die Behandlung auf 60 und bei Bedarf bis zu 80 Sitzungen verlängert werden. Dafür ist meist ein Antrag bei Ihrem Kostenträger nötig, um den wir uns gemeinsam mit Ihnen kümmern.
Die Sitzungen dauern 50 Minuten und finden in der Regel einmal pro Woche statt, in der Praxis oder per Video.
Die meisten Behandlungen finden im Einzelgespräch statt. Zusätzlich bieten wir wöchentlich eine Psychotherapiegruppe an. Die Gruppe ist besonders hilfreich bei sozialen Ängsten, Unsicherheit im Kontakt mit anderen oder zum Einüben von Entspannungsverfahren. Einzel- und Gruppentherapie lassen sich gut kombinieren.
Die Jugend ist eine Zeit großer Veränderungen. Schule, Freundschaften, erste Beziehungen, der Ablösungsprozess von den Eltern, Leistungsdruck und soziale Medien: Vieles kommt gleichzeitig. Die meisten Jugendlichen meistern das mit Hochs und Tiefs. Manchmal aber geraten sie so ins Straucheln, dass sie allein nicht mehr herausfinden. Dann kann eine Psychotherapie helfen – und je früher sie beginnt, desto besser.
In unserer Praxis ist dafür Stefan Sümnik da, unser Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut. Er stellt seine Arbeit hier selbst vor.
Wann eine Psychotherapie sinnvoll sein kann
Als Eltern spüren Sie oft als Erste, dass etwas nicht stimmt. Anlass zur Sorge gibt es, wenn Veränderungen über mehrere Wochen anhalten, zum Beispiel:
Ich behandle unter anderem Ängste, Depressionen, Zwänge, Essstörungen, selbstverletzendes Verhalten, ADHS, Tic-Störungen, Schlafstörungen, Traumafolgen und psychische Belastungen bei körperlichen Erkrankungen.
So beginnt die Behandlung
Bei Jugendlichen unter 18 Jahren kommt zum Erstgespräch in der Regel mindestens ein Elternteil mit. Einen Teil des Gesprächs führe ich allein mit der oder dem Jugendlichen, denn die eigene Sicht ist oft eine andere als die der Eltern. In den folgenden Sitzungen klären wir genauer, was los ist, zum Teil auch mit Fragebögen. Danach besprechen wir gemeinsam, ob und wie eine Therapie sinnvoll ist. Die Sitzungen dauern 50 Minuten und finden meist wöchentlich statt, in der Praxis Am Tiefen See (Berliner Straße 44) und nach dem Erstgespräch auf Wunsch auch per Video.
Die Rolle der Eltern
Eltern sind wichtige Partner in der Therapie. In regelmäßigen Elterngesprächen erfahren Sie, woran wir arbeiten, und wir überlegen gemeinsam, wie Sie Ihr Kind im Alltag gut unterstützen können. Junge Erwachsene ab 18 kommen allein; Eltern beziehe ich nur ein, wenn das ausdrücklich gewünscht ist.
Vertrauen und Schweigepflicht
Therapie wirkt nur, wenn Jugendliche offen sprechen können. Deshalb gilt die Schweigepflicht auch gegenüber den Eltern: Was in den Stunden erzählt wird, gebe ich nur mit Einverständnis weiter. Eine Ausnahme gibt es, wenn eine ernsthafte Gefahr für Ihr Kind oder andere besteht. Dann informiere ich Sie, nach Möglichkeit nicht ohne das Wissen Ihres Kindes. Über den Rahmen und den Verlauf der Behandlung halte ich Sie selbstverständlich auf dem Laufenden.
Einverständnis der Sorgeberechtigten
Bei Minderjährigen schließen die Sorgeberechtigten den Behandlungsvertrag. Haben beide Eltern das Sorgerecht, brauchen wir vor Beginn der Therapie das schriftliche Einverständnis beider – auch wenn sie getrennt leben. Ob Jugendliche einzelne Entscheidungen selbst treffen können, klären wir individuell.
Kosten
Ist Ihr Kind über Sie privat versichert oder beihilfeberechtigt, gelten dieselben Regeln wie für Erwachsene. Das betrifft in der Regel auch die Kinder von Polizei- und Bundeswehrangehörigen, denn die Heilfürsorge gilt nur für die Beamtin oder den Soldaten selbst. Gesetzlich versicherte Jugendliche können wir behandeln, wenn sie bei einer unserer Vertragskassen versichert sind (mkk, Bahn-BKK, BKK PwC, BKK Freudenberg, BKK Wirtschaft und Finanzen).
Mehr dazu unter Honorar & Abrechnung.
Anfrage
Ob Sie als Elternteil schreiben oder Ihr Kind selbst: Nutzen Sie gern das Kontaktformular. Ich melde mich bei Ihnen.
Stefan Sümnik, Dipl.-Päd., approbierter Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut (Verhaltenstherapie)
Unsere Praxis ist keine Notfallpraxis. Wenn Sie sich in einer akuten Krise befinden, zum Beispiel mit Gedanken, sich das Leben zu nehmen, wenden Sie sich bitte sofort an eine der folgenden Stellen.
bei akuter Lebensgefahr, rund um die Uhr
außerhalb der Praxisöffnungszeiten
Klinikum Ernst von Bergmann
Haus AA, Ebene 1
In der Aue 59-61
14480 Potsdam
0331 241-37516 (24. Std.)
Klinikum Ernst von Bergmann
Charlottenstraße 72
14467 Potsdam
(24 Std.)
St. Josefs-Krankenhaus
Allee nach Sanssouci 7
14471 Potsdam
(24 Std.)
Behlertstraße 33a
14467 Potsdam
0331 289 24 28
(Montags bis Freitags)
Klinikum Ernst von Bergmann
Charlottenstraße 72, 14467 Potsdam
Mo–Fr 8–16 Uhr: 0331 241-41921
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Schreiben Sie uns kurz, worum es geht. Ausführliche Angaben zu Ihrer Gesundheit besprechen wir lieber persönlich. Wir melden uns so schnell wie möglich.